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Der Weg zum Seelotsberuf

Wie werde ich Seelotse?

Der Weg zum Seelotsberuf führt nach der Erlangung des nautischen Patents über die aktive Seefahrt.
Für weitere Informationen für die Zulassung zum Seelotsanwärter steht hier oder unter Downloads das "Merkblatt für die Zulassung als Seelotsanwärterin/Seelotsanwärter" der GDWS zur Verfügung.

Um den Beruf für eine breitere Anzahl von Bewerbern attraktiv zu machen, wurde unter Beteiligung der Seelotsen neben dem klassischen Berufszugang eine zusätzliche Einstiegsmöglichkeit geschaffen. Mit der Änderung des Seelotsgestzes zum 01.08.2008 wurde dieser Weg nun geöffnet.

Patentinhabern, die bislang gleich nach dem Umtausch des Wachpatents in das Kapitänspatent aus der Seefahrt in Landberufe wechseln möchten, wird mit der Gesetzesänderung ein neuer Zugang zum Beruf des Seelotsen eröffnet.

Zurzeit ist diese "Grundausbildung" nur bei NOK I möglich. Daher empfehlen wir den Interessenten weiterhin in der aktiven Seefahrt zu verbleiben, um sich den Zugang zum Seelotsberuf über den herkömmlichen Weg offen zu halten.

Bitte erfragen Sie in der Brüderschaft, ob es ein aktuelles Zulassungsverfahren für Seelostenanwärter gibt. Wir geben Ihnen Auskunft!

 

Hier ein das Wichtigste über die Gesetzesänderung: 

SEELOTSGESETZ
(geltende Version)
ANMERKUNGEN
Besitz eines Befähigungszeugnisses ohne Einschränkung in den nautischen Befugnissen zum Kapitän für den Dienst auf anderen als Fischereifahrzeugen oder ein als gleichwertig anerkanntes Befähigungszeugnis eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum. Dipl. AG
STCW AG
(nicht AGW o.ä.)
ausweislich des Seefahrtbuches oder eines gleichwertigen amtlichen Dokuments nach dem Erwerb eines solchen Befähigungszeugnisses eine Seefahrtzeit von mindestens zwei Jahren innerhalb der letzten fünf Jahre in einer dem Befähigungszeugnis entsprechend nautisch verantwortlichen Position geleistet haben. Dies bedeutet eine Fahrzeit als Kapitän oder dessen Stellvertreter!!
Bewerber müssen die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen und gute Kenntnisse in der englischen Sprache besitzen.  
ein Zeugnis des seeätzlichen Dienstes der Seeberufsgenossenschaft über seine körperliche und geistige Eignung für den Beruf des Seelotsen vorlegt. d.h. ärztliche Untersuchung und GPT (German Pilot Test).
Als Seelotsanwärter darf nur zugelassen werden, wer für den Beruf des Seelotsen auf Grund seiner Berufsausbildung und Berufserfahrung befähigt sowie geistig und körperlich geeignet ist und die erforderliche Zuverlässigkeit besitzt. Zuverlässig ist, wer die Gwähr dafür bietet, dass er die einem Seelotsen obliegenden Pflichten erfüllen wird. Die psychologische Begutachtung (GPT) hat i.d.R. eine Gültigkeit von 2 Jahren.

Die ärztliche Untersuchung von 6 Monaten.

   
  NEUER ABSATZ IN PARAGRAPH 9:  
Das Bundesministerium wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung abweichend an Stelle der Seefahrtzeit eine lotsenspezifische, praxisorientierte Grundausbildung einzuführen, die nur auf Antrag einzelner Lotsenbrüderschaften für das jeweilige Seelotsrevier zugelassen wird. Der Erwerb des oben genannten Befähigungszeugnisses (ausgefahrenes Patent) darf nicht länger als 3 Jahre zurückliegen.
Durchführung und Dauer der Grundausbildung regelt die Rechtsverordnung.
Diese Regelung ist z.Zt. nur für LB NOK I anwendbar.

 

 

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Stand: 09.04.2019 11:22:45